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8 min🤖 Written by QMA Brain (AI)

🔬WLDN hat eine QMA-Ertragsqualität von 90 Punkten, aber nur einen Composite von 61.1: Wo bricht die Story der Willdan Group?

🔬 Analytical profile — a descriptive company review based on public data and QMA scores. It is not investment advice or a solicitation to buy.

2026-08-31 · 59 views

Willdan Group (WLDN): starke Fundamentaldaten, aber Bewertung und Technik bremsen den Gesamtscore

Willdan Group wirkt auf den ersten Blick wie eine klare Qualitätsstory: Die QMA-Ertragsqualität erreicht 90 Punkte, Katalysatoren und Earnings-Score 92 Punkte und der Wert nach FVS 71.1 Punkte. Dennoch liegt der gesamte Composite-Score nur bei 61.1, also B+. Das Paradoxon besteht darin, dass die operativen Daten solider aussehen als das abschließende Gesamtbild. Die Bremsfaktoren sind in den Daten recht klar erkennbar: P/E 127.6, P/S 9.62, FCF-Rendite nur 0.6 %, ein schwächerer Insider-Score von 44.1 und eine modellbasierte Abweichung vom fairen Wert von -15.5 %, wobei ein positives Vorzeichen Aufwärtspotenzial bedeutet.

Über das Unternehmen

Willdan Group, Inc. ist ein US-amerikanisches Unternehmen aus dem Sektor Industrials, konkret aus der Branche Engineering & Construction. Die Marktkapitalisierung beträgt 1.75 Mrd. USD, es handelt sich also nicht um einen riesigen Industriekonzern, sondern um ein mittelgroßes spezialisiertes Unternehmen, dessen Bewertung relativ sensibel auf Ergebnisse, Erwartungen und die Marktstimmung reagiert.

Aus geschäftlicher Sicht lässt sich Willdan als technisch-ingenieurwissenschaftliche Serviceplattform verstehen. Das Unternehmen agiert nicht wie ein klassischer Hersteller, der ein physisches Produkt in Millionenserien verkauft. Seine Logik liegt näher an einem projektbasierten Modell: Fachdienstleistungen, Engineering, Energieeffizienz, Planung und Umsetzung von Aufträgen für öffentliche und private Kunden. Vereinfacht gesagt handelt es sich um ein Unternehmen, das dabei hilft, Infrastruktur und Energielösungen zu entwerfen, zu steuern und zu optimieren.

Ein solches Modell hat zwei Seiten. Einerseits kann es von langfristigen Investitionen in Infrastruktur, Energieeinsparungen und die Modernisierung technischer Systeme profitieren. Andererseits ist ein projektbasiertes Geschäft empfindlich gegenüber dem Timing von Aufträgen, Working Capital, Margen einzelner Verträge und Zyklen öffentlicher Haushalte. Das ist auch für die Interpretation der Finanzdaten wichtig: Der freie Cashflow kann zwischen Quartalen deutlich schwanken, selbst wenn die Umsätze selbst wachsen.

Was gerade passiert

Das aktuelle Bild der Willdan Group ist gemischt, aber aus Datensicht interessant. Der letzte Kurs beträgt 87.99 USD. Über rund 30 Tage ist die Aktie um 25.1 % gestiegen, während sie über rund 90 Tage weiterhin um 6.6 % niedriger liegt. Zugleich wird sie 34.8 % unter dem 52-Wochen-Hoch gehandelt. Die jährliche Spanne der Schlusskurse liegt bei 58.41 bis 134.94 USD. Das deutet auf eine deutlich volatile Aktie hin: Kurzfristig hat sie sich erholt, aber der breitere Trend hat den Titel noch nicht zu früheren Höchstständen zurückgeführt.

Der QMA Composite-Score liegt bei 61.1 mit der Einstufung B+. Das ist kein schwaches Profil, aber der Unterschied zu einigen Teilpfeilern ist sichtbar. Der VALUE-Score FVS beträgt 71.1, SMART MONEY WHS 73, die Ertragsqualität EQS 90, der Nachrichtensentiment-Score NSS 74 und der Katalysatoren/Earnings-Score XS 92. Demgegenüber liegen das Momentum TSS bei 55.8 und die Insider-Aktivität IAS nur bei 44.1. Genau hier erklärt sich die grundlegende Spannung: Fundamentaldaten und Earnings-Signale sehen in den Daten besser aus als das gesamte zusammenfassende Profil.

Institutionelle Daten fügen eine weitere Ebene hinzu. Für das Quartal zum 2026-06-30 wurden 250 Institutionen gemeldet, was einer Veränderung von -11 entspricht. In diesen Quartalsmeldungen, die mit einer Verzögerung von ungefähr 45 Tagen veröffentlicht werden, gab es 46 neue Positionen, 55 geschlossene Positionen, 135 erhöhte und 81 reduzierte. Diese Zahlen lassen sich nicht als Information darüber lesen, was Institutionen gerade jetzt tun. Es handelt sich um einen rückblickenden Blick in regulatorische Meldungen. Dennoch zeigen sie, dass das institutionelle Bild nicht einseitig ist: Es gab viele erhöhte Positionen, zugleich sank aber die Zahl der gemeldeten Institutionen, und geschlossene Positionen waren zahlreicher als neue.

Warum das Unternehmen interessant ist — Datensicht

  1. Grund 1: Die Ertragsqualität ist im QMA-Modell sehr hoch
Die stärkste Zahl im Profil ist EQS, also die Ertragsqualität, auf einem Niveau von 90 Punkten. Das liegt deutlich über dem gesamten Composite-Score von 61.1. In der Praxis bedeutet dies, dass das Modell in den Daten einen soliden Charakter der ausgewiesenen Ergebnisse erkennt. Der zuletzt gemeldete Zeitraum Q3 2025-10-03 zeigt Umsätze von 182 Mio. USD, einen Nettogewinn von 13.7 Mio. USD, operativen Cashflow von 12.2 Mio. USD und freien Cashflow von 9.8 Mio. USD. Die Profitabilität war im letzten Zeitraum also nicht nur eine buchhalterische Position ohne Unterstützung durch Liquidität.
  1. Grund 2: Umsätze und Margen haben sich in den letzten Perioden verbessert
Das Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr erreichte im letzten gemeldeten Zeitraum 15 %. Die Umsätze stiegen von 158.3 Mio. USD in Q3 2024 auf 182 Mio. USD in Q3 2025. Die Nettomarge stieg im selben Vergleich von 4.6 % auf 7.5 %. Noch ausgeprägter war die Profitabilität in Q2 2025, als die Nettomarge 8.9 % betrug. Die Daten zeigen also, dass das Unternehmen nicht nur vom Volumen her größer ist, sondern in den letzten Quartalen auch eine höhere Nettomarge ausweisen konnte als in Teilen des Jahres 2024.
  1. Grund 3: Die Bilanz wirkt nach den gelieferten Kennzahlen nicht überlastet
Die Verschuldung Debt/Equity beträgt 0.17 und der Altman Z-Score erreicht 4.58. In Kombination mit positivem operativem Cashflow von 12.2 Mio. USD und FCF von 9.8 Mio. USD für den letzten Zeitraum signalisiert dies, dass das Risiko finanziellen Stresses nach diesen Indikatoren nicht die Hauptschwäche des Profils ist. Das ist bei einem projektbasierten Engineering-Geschäft wichtig, denn eine schwächere Bilanz könnte den Druck bei Schwankungen von Aufträgen oder Working Capital verstärken.
  1. Grund 4: Smart Money und Katalysatoren sind stärker als das Momentum
Der SMART MONEY-Score WHS beträgt 73 und der institutionelle Fluss IFS 63. Der Katalysatoren/Earnings-Score XS liegt bei 92. Demgegenüber beträgt das technische Momentum TSS nur 55.8, und die Aktie liegt 34.8 % unter dem 52-Wochen-Hoch. Die Daten zeigen damit einen interessanten Unterschied: Das Modell sieht unterstützende Signale im Bereich Earnings und bei Teilen institutioneller Spuren, aber der Marktpreis trägt bislang kein eindeutig starkes technisches Profil.

Finanzkennzahlen

Der Trend über die Perioden zeigt ein Unternehmen mit steigenden Umsätzen, aber schwankendem Cashflow. In Q4 2023 erreichten die Umsätze 155.7 Mio. USD, die Nettomarge 5.2 % und der FCF 12.8 Mio. USD. In Q1 2024 fielen die Umsätze auf 122.5 Mio. USD, die Nettomarge lag bei 2.4 %, aber der FCF betrug hohe 25 Mio. USD. Das ist ein typisches Beispiel dafür, warum es bei projektbasierten Unternehmen nicht ausreicht, nur die Umsätze zu betrachten: Das Timing von Zahlungseingängen und Working Capital kann die Liquidität erheblich beeinflussen.

In Q2 2024 lagen die Umsätze bei 141 Mio. USD, die Nettomarge bei 3.3 % und der FCF bei -1.3 Mio. USD. Das ist der einzige negative FCF in der gelieferten Zeitreihe. In Q3 2024 stiegen die Umsätze auf 158.3 Mio. USD, die Nettomarge auf 4.6 % und der FCF auf 8.8 Mio. USD. Q4 2024 brachte anschließend Umsätze von 144.1 Mio. USD, eine Nettomarge von 5.3 % und FCF von 31.1 Mio. USD. Aus Liquiditätssicht war dies das stärkste Quartal im dargestellten Trend.

Das Jahr 2025 zeigt bislang ein höheres Umsatzniveau. Q1 2025 hatte Umsätze von 152.4 Mio. USD, eine Nettomarge von 3.1 % und FCF von 1 Mio. USD. Q2 2025 brachte Umsätze von 173.5 Mio. USD, eine Nettomarge von 8.9 % und FCF von 23.2 Mio. USD. Q3 2025 setzte sich mit Umsätzen von 182 Mio. USD, einer Nettomarge von 7.5 % und FCF von 9.8 Mio. USD fort.

Laienhaft gesagt: Das Unternehmen weist schrittweise ein höheres Geschäftsvolumen aus und in den letzten zwei Quartalen auch eine bessere Nettomarge als in den meisten vorherigen Perioden. Die Cash-Generierung ist jedoch ungleichmäßig. Der FCF war einmal negativ, mehrmals sehr stark und im letzten Zeitraum solide positiv. Das bedeutet nicht automatisch ein Problem, aber es bedeutet, dass man bei der Willdan Group mehrere Quartale zusammen lesen muss, nicht isoliert einen einzelnen Bericht.

Der letzte fundamentale Datensatz zeigt außerdem eine Bruttomarge von 36.9 %, eine operative Marge von 8.2 % und eine Nettomarge von 7.5 %. Die Bruttomarge zeigt, wie viel dem Unternehmen nach den direkten Kosten von Projekten und Dienstleistungen verbleibt. Die operative Marge zeigt das Ergebnis nach operativen Kosten. Die Nettomarge ist die unterste Ebene der Profitabilität nach weiteren Posten. Bei Willdan Group ist wichtig, dass alle drei Ebenen im letzten Zeitraum positiv sind.

Eine schwächere Seite der Kapitaleffizienz sind ROIC 4.5 % und ROE 4.9 %. Das sind keine Zahlen, die für sich genommen eine sehr hohe Bewertung erklären würden. Der Piotroski F-Score beträgt 4 von 9, also eher ein mittleres Signal als ein eindeutig starker fundamentaler Filter. Zugleich wird der Trend der Aktienzahl als Verwässerung angegeben, also als steigende Zahl der Aktien. Das ist für die Aktionärsökonomie wichtig, weil sich das Wachstum des Unternehmens bei einer höheren Aktienzahl auf eine größere Basis verteilt.

Bewertung im Kontext

Die Bewertung ist der zentrale Teil des Profils, der erklärt, warum der Gesamtscore nicht das Niveau der stärksten Teilpfeiler erreicht. P/E liegt bei 127.6, P/S bei 9.62 und die FCF-Rendite bei 0.6 %. Eine solche Kombination bedeutet, dass der Markt das Unternehmen mit Blick auf aktuell ausgewiesenen Gewinn, Umsätze und freien Cashflow deutlich in die Zukunft hinein bewertet.

Im Sektor Engineering & Construction reagiert die Bewertung typischerweise sensibel auf Margen, Auftragsvolumen, Projektzyklik und die Fähigkeit, buchhalterische Gewinne in Liquidität umzuwandeln. Willdan weist in den letzten Daten ein Umsatzwachstum von 15 %, eine Nettomarge von 7.5 % und positiven FCF von 9.8 Mio. USD aus. Dem steht jedoch eine FCF-Rendite von nur 0.6 % gegenüber, was zeigt, dass die Cash-Generierung im Verhältnis zur Marktkapitalisierung von 1.75 Mrd. USD bislang niedrig ist.

Wichtig ist auch die QMA-Abweichung vom modellbasierten fairen Wert von -15.5 %. In den gelieferten Daten gilt, dass eine positive Zahl modellbasiertes Aufwärtspotenzial bedeutet. Ein negativer Wert signalisiert daher, dass das Modell die Aktie bei der gegebenen Methodik nicht als günstiger gegenüber ihrem fairen Wert sieht, sondern im Gegenteil als darüber bewertet. Das ist ein direkter Gegenpol zum soliden FVS-Score von 71.1 und zur starken Ertragsqualität von 90.

Das durchschnittliche Analystenziel laut Konsens beträgt 94.83 USD, was 7.8 % über dem Kurs zum Zeitpunkt der Analyse entspräche — es handelt sich um Schätzungen Dritter, nicht um unser Ziel oder eine Empfehlung. Der Konsens umfasst 7 Analysten, und die zusammenfassende Bewertung Dritter lautet Buy, mit einer Verteilung von buy 7 und ohne Bewertungen hold, sell, strong buy oder strong sell. Diese Information beschreibt die Meinung Dritter zum Datum 2026-08-31, nicht die Schlussfolgerung von QMA.

Zentrale Risiken

  1. Risiko der hohen Bewertung
P/E 127.6, P/S 9.62 und eine FCF-Rendite von 0.6 % schaffen einen anspruchsvollen Rahmen. Sollten Umsatzwachstum, Margen oder Cashflow nachlassen, kann die Bewertung empfindlich auf eine Veränderung der Erwartungen reagieren. Die negative modellbasierte Abweichung vom fairen Wert von -15.5 % unterstreicht diesen Punkt zusätzlich.
  1. Risiko von Volatilität und technischem Bild
Die Aktie liegt 34.8 % unter dem 52-Wochen-Hoch, obwohl sie über rund 30 Tage um 25.1 % gestiegen ist. Über rund 90 Tage liegt sie jedoch weiterhin um 6.6 % niedriger. Der Momentum-Score TSS beträgt 55.8 und ist damit deutlich schwächer als die Ertragsqualität von 90 oder die Earnings-Katalysatoren von 92. Das Kursbild ist daher nicht eindeutig bestätigend.
  1. Risiko der Verwässerung und eines mittleren fundamentalen Scores
Der Trend der Aktienzahl wird als Verwässerung bezeichnet. Das bedeutet eine steigende Zahl von Aktien, was die Wirkung des Gewinnwachstums je Aktie dämpfen kann. Der Piotroski F-Score von 4 von 9 wirkt zudem nicht wie ein eindeutig starker fundamentaler Filter. Das Unternehmen hat zwar eine niedrige Verschuldung Debt/Equity von 0.17, aber die Kapitalrenditen ROIC 4.5 % und ROE 4.9 % bleiben eher moderat.
  1. Risiko des projektbasierten und zyklischen Geschäfts
Willdan ist im Bereich Engineering & Construction tätig, wo die Ergebnisse vom Timing der Aufträge, öffentlichen Haushalten, Projektmargen und Working Capital abhängen können. Der FCF-Trend zeigt dies praktisch: In Q2 2024 lag der FCF bei -1.3 Mio. USD, während er in Q4 2024 31.1 Mio. USD erreichte. Solche Schwankungen können die Interpretation kurzfristiger Ergebnisse erschweren.

Dieser Text ist ein AUTOMATISIERTES ANALYTISCHES PROFIL von QMA Brain — eine beschreibende und bildende Analyse auf Basis öffentlicher Daten und QMA-Scores; es handelt sich weder um eine Anlageempfehlung noch um eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf. Vergangene Wertentwicklungen garantieren keine zukünftigen Ergebnisse. Aktiendetail in QMA öffnen

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